Missionsärztliche Klinik Würzburg


Partin-Tabellen

1994 wurde von den Urologen Partin und Walsh vom Johns-Hopkins-Hospital Baltimore, USA auf dem Boden von umfangreichen statistischen Untersuchungen sogenannte Partin-Tabellen entwickelt.

Dabei werden die drei Parameter PSA-Wert, Tumordifferenzierung nach Gleason und klinischer T-Wert in Beziehung gebracht.

Diese Parameter geben eine Einschätzung für die prozentuale Wahrscheinlichkeit einer organbegrenzten Erkrankung, eines Kapseldurchbruches, der Wahrscheinlichkeit eines Samenblasenbefalles und der Wahrscheinlichkeit eines Lmyphknotenbefalles.

Hierdurch ergibt sich eine relativ genaue, individuelle Einschätzung des vorhandenen Tumorstadiums und ermöglicht im Arzt-Patientengespräch die wesentliche Grundlage für die individuelle Therapieplanung.